18. August 2014

Bei Burger, Pizza, Sushi & Co.: Wie effizientes Multi-Provider-Management für schlanke Strukturen sorgt

So ein richtiger Burger mit ordentlich Käse und einem knackigem Blatt Salat – manchmal ist die Zeit einfach reif. Oder eine Pizza Hawaii. Oder Sushi! Obwohl der Ehrgeiz, beim Essen auf Stäbchen zu bestehen, schnell mit Soja-Soße auf dem weißen Hemd enden kann. Ja, manchmal, wenn es spät wird im Büro, oder die Zeit einfach zu knapp, der Kühlschrank leer ist, der Magen grummelt, dann bestelle ich. Portale wie Lieferheld, Lieferando & Co. bieten mir sämtliche Möglichkeiten in meinem Umfeld. Ich kann Preise und Entfernungen vergleichen, der Bezahlprozess läuft standardisiert ab, ganz gleich, welchen Anbieter der schnellen Gaumenfreuden ich wähle.

IT-Service-Management mit durchschnittlich 23 Dienstleistern
Ein bisschen erinnerte mich dieses System bei meiner letzten Bestellung an die Situation vieler Kundenunternehmen, die die Services ihrer Dienstleister zusammenführen und effizient managen sollen. Die Marktforscher von Gartner stellten zuletzt fest, dass große Unternehmen weltweit im Durchschnitt 19 verschiedene Dienstleister beschäftigen, europaweit sind es sogar 23 Dienstleister pro Unternehmen. Klar, man will nicht jeden Tag Burger essen. Doch für schlanke Strukturen sorgt die Vielzahl an Outsourcing-Projekten nicht. Brauchen wir einen „Lieferhelden“ in der IT? Wie kann das aussehen?

Wenn Unternehmen nicht mehr nur einen IT-Service-Provider beauftragen, sondern für spezielle Aufgaben auch spezialisierte Anbieter suchen, bietet diese Multi-Sourcing-Strategie zwar mehr Flexibilität, erfordert jedoch auch einen ganz wesentlichen Fokus bei der Koordination und Steuerung des Outsourcings. Unterschiedliche Arbeitsweisen, Abrechnungsmodelle und Reportingprozesse erschweren es CIOs und IT-Abteilungen, die Übersicht zu behalten. Ganz praktisch kann das bedeuten, dass durch Überschneidungen, Inkompatibilitäten, Service-Lücken und Abhängigkeiten höhere Kosten entstehen.

Eine zusätzliche Schicht für ein standardisiertes Multi-Provider-Management
Was wir uns für die IT abschauen können, ist das Service-Prinzip, wie es die Gastronomie bereits umsetzt: Wir ziehen zwischen den Kundenunternehmen und ihren Dienstleistern eine Schicht ein – eine IT-Service-Management-Schicht. Diese Schicht ist deshalb zusätzlich notwendig, da IT-Mitarbeiter mit klassischen internen Rollen häufig nicht die Erfahrung im Projektmanagement für Externe besitzen. Dann ist es sinnvoll, wenn ein „neutraler Dritter“ die Integration der Services übernimmt. mod IT Services stellt diese Schicht zum Beispiel mit der modServiceSuite zur Verfügung und bietet damit ein Produkt und eine Dienstleistung für ein standardisiertes Multi-Provider-Management. Diese Schicht ermöglicht es Unternehmen, die Zügel wieder in die Hand zu nehmen und die volle Transparenz der unternehmensweiten IT-Prozesse zu erlangen.

Nun, das IT-Service-Management in Unternehmen ist vielleicht kritischer als die Frage nach dem heutigen Abendessen. Die Überlegung, wie man kostensparend und dabei hochqualitative Services beauftragt, jedoch allgemeingültig.

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