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Big Data – Der Schatz im eigenen Haus

Die Datenmenge wächst so schnell wie nie zuvor. Nach aktuellen Berechnungen verdoppelt sie sich bereits innerhalb von nur zwei Jahren. Täglich werden inzwischen etwa 2,5 Exabyte an Daten produziert. Dieses Wachstum basiert auf der zunehmenden automatisierten Erzeugung z.B. durch Protokolle, Transaktionen oder Verbrauchserfassungen. Großen Anteil haben auch der Boom von Social Media sowie die kontinuierliche Zunahme von internetfähigen Geräten, die fortwährend Daten liefern.

Was kann Big Data leisten?

Die Herausforderung liegt nicht darin, die Daten zu sammeln. Es geht vielmehr darum, sie in adäquater Weise aufzubereiten und sinnvoll zu verknüpfen. So haben Datenanalysen beim Paketdienst UPS ergeben, dass sehr viele Unfälle vermieden werden, wenn die Fahrer immer rechts abbiegen. Obwohl das Unternehmen damit Umwege und Zeitverzug in Kauf nimmt, können aufgrund der Auswertung jährlich Kosten von 10 Mio. Dollar gespart werden.

Big Data im Unternehmen nutzen

Das Beispiel zeigt, dass auch vordergründig profane Daten in der richtigen Verknüpfung hohe Aussagekraft erzielen. Sie werden durch ihren Informationswert zu einem wahren Schatz im eigenen Haus. Um davon zu profitieren, sind die passenden Software- und Hardware-Lösungen erforderlich. Die geeignete Auswahl richtet sich zum Beispiel nach dem Umfang, der Verarbeitungsgeschwindigkeit oder der Form und Frequenz, in der die Daten zur Verfügung gestellt werden. Für viele Unternehmen mag das Thema Big Data zunächst noch nicht interessant erscheinen. Die Erfassung und Analyse des eigenen Datenvolumens können aber die Grundlage für effizientere Prozesse oder sogar neue Geschäftsmodelle sein. Der Schatz muss nur gehoben werden.

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