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CIOs und Innovation – Wo war noch mal der Tellerrand?

 

Für IT-Leiter wird es immer schwieriger, über den Tellerrand des eigenen Unternehmens zu blicken. Das Meinungsforschungsinstitut Gartner hat vier Gründe ausgemacht, die den CIO daran hindern. Das alarmierende Ergebnis: Dabei gerät auch seine wichtigste Aufgabe in den Hintergrund.
Die IT-Abteilung eines Unternehmens sollte eigentlich sein Innovationsmotor sein. Diese Ansicht vertreten nicht nur die Analysten bei Gartner, sondern auch Spezialisten auf der ganzen Welt. Denn mit neuen Technologien und Anwendungen wie Cloud Computing oder mobilen Lösungen ist ihre reibungslose Integration in die Geschäftsprozesse verbunden. Doch was ist sinnvoll und was könnte vernachlässigt werden? Der CIO ist in diesen Fragen der erste Ansprechpartner. Doch oftmals muss er fundierte Antworten schuldig bleiben und Gartner hat dafür vier Gründe identifiziert. Florian Reinhold, Vertriebsleiter bei mod IT Services, und Raymond Gann, Geschäftsführer der mod Finance & Accounting, zeigen auf, wie man reagieren kann.

Zu wenig Innovation

Erster Faktor ist ein allgemein mangelndes Bestreben des Managements nach Neuem und damit verbundenen Investitionen zugunsten eines Status quo, der lediglich den laufenden Betrieb sicherstellt. „Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass die Verfügbarkeit einer IT-Infrastruktur einer ständigen Leistungserweiterung unterworfen ist“, erklärt Florian Reinhold und ergänzt: „Damit ist lediglich die Wettbewerbsfähigkeit gesichert. Einen Vorsprung erreicht man jedoch, indem man immer wieder neue Lösungen betrachtet, die langfristig besser sind und mehr leisten.“

Zu wenig Zeit

Als nächsten Faktor sieht Gartner mangelnde Zeitressourcen. CIOs sind mit zahlreichen Projekten und Themen beschäftigt, die insgesamt einen großen Teil ihres Arbeitstags binden. Florian Reinhold ist das Problem bekannt: „Es ist schwierig, IT-Projekte und das operative Geschäft in Einklang zu bringen. Hier kann es sinnvoll sein, frühzeitig auf IT-Dienstleister zuzugreifen, die den CIO und seine Mitarbeiter in vielen Bereichen entlasten.“

Zu wenig Geld

Ein weiterer Hinderungsgrund für mehr Innovation ist laut der Analysten das geringe Budget. IT-Leiter befinden sich immer im Spagat zwischen der sinnvollen Gewichtung von Investitions- und Betriebskosten. „Mit fundierten Ergebnissen und IT-Kennzahlen kann der CIO den Erfolg von Projekten nachweisen“, rät Raymond Gann. „So wird es zum Beispiel mit klaren Zahlen aus dem IT-Controlling einfacher und schlüssiger, die Budgets nicht nur zu sichern, sondern auch zu erweitern.“

Zu wenig Personal

Der vierte Faktor sind fehlende Fachkräfte in der IT. So mangelt es nach Ansicht vieler CIOs an qualifiziertem Personal für das Tagesgeschäft und den laufenden Betrieb. „Die Standardprozesse in der IT können durch Managed Inhouse Services oder Outtasking nicht nur kompensiert, sondern oftmals auch wirtschaftlicher erfüllt werden“, weiß Raymond Gann. „Durch diese Entlastung können CIOs die eigenen Mitarbeiter für den Fokus auf die ganzheitlichen Geschäftsprozesse systematisch weiterentwickeln.“

Fazit

Viele CIOs sind noch nicht aktiv genug in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle eingebunden, weil ihnen die Ressourcen dazu fehlen. Auf dem Weg dorthin gibt es aber viele Angebote. „Der IT-Leiter und sein Team können durch die passenden Services wirkungsvoll entlastet werden“, erklärt Florian Reinhold im Hinblick auf die Hinderungsgründe. „Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass man diese einzelnen Faktoren nicht als Insel betrachten sollte. Besser ist es, die Anforderungen ganzheitlich und mit einem One-Stop-Anbieter zu bewerten. So wird es für die IT auch wieder möglich, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren und Gelegenheit für den Blick über den Tellerrand zu haben.“

 

Mehr über Outsourcing und Managed Services erfahren Sie hier.

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