zurück Karriere
Mitarbeiter von mod IT Services beim Ideen entwickeln im Kreativraum

Flexibel und mobil: Die Zukunft des Arbeitens bei mod IT Services

Mitte März zogen sämtliche Mitarbeiter von mod IT Services von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice um. Der Betrieb lief nahtlos weiter, ohne Einbruch der Produktivität oder Unterbrechung im Customer Support. Im Gegenteil, das Service Desk bewältigte im März und April fast die doppelte Menge an Supportanfragen wie gewöhnlich.

Seit Anfang Juli kehren die Mitarbeiter langsam wieder in die Büros zurück – natürlich unter Beachtung eines sorgfältig erstellten Hygiene- und Sicherheitskonzepts. Doch die Erfahrungen der letzten Wochen waren so positiv, dass klar war: Eine Rückkehr zum Status quo kann nicht das Ziel sein. Schließlich wurden hier innerhalb weniger Tage Entwicklungen umgesetzt, die normalerweise sicher drei bis fünf Jahre und einen grundlegenden Change of Mindset gebraucht hätten.

Gerade im Bereich der virtuellen Führung hat sich vieles von dem, was in den letzten Wochen eingeführt wurde, als wertvoll für die Zusammenarbeit und den Teamspirit in den Teams und im Unternehmen erwiesen. So hat jedes Team tägliche Jourfixes eingeführt und auch in übergeordneter Runde gab es regelmäßig virtuelle Meetings, um alle Mitarbeiter gut einzubinden. Es hat sich aber auch gezeigt, dass die zwanglosen, direkten Kontakte im Büro auf Dauer fehlten.

Kreativität und Konzentration

„Gerade die persönlichen Begegnungen fördern die Kreativität,“ erklärt Torsten Otto, einer der beiden Geschäftsführer von mod IT Services. „Dies wollen wir auch räumlich unterstützen – weniger eigene Offices, dafür mehr Kreativ- und Besprechungsräume.“ Für Ende des Jahres plant die Geschäftsführung daher die Entwicklung eines neuen Standortkonzeptes. Der Standort in Einbeck soll dabei nicht mehr als Headquarter dienen, sondern als Basecamp, in das die Mitarbeiter wie beim Bergsteigen immer wieder zurückkehren, um aufzuladen, sich auszutauschen und Ideen zu entwickeln.

Das Büro wird dabei immer mehr zum Raum für die zwischenmenschlichen Kontakte. Aufgaben, die vor allem Konzentration erfordern, können dagegen weiterhin im Homeoffice abgearbeitet werden. Angestrebt wird eine Aufteilung nach dem Modell 3-2-1: Drei Tage Homeoffice, zwei Tage im Büro, wobei jedes Team einen Tag in der Woche als gemeinsamen Teamtag im Office festlegen sollte.

Homeoffice und shared offices

Dies erfordert einige Umstellungen. In Zukunft wird es shared offices mit einer geteilten technischen Ausstattung geben. Statt eines eigenen Schreibtisches hat jeder Mitarbeiter einen Container für persönliche Gegenstände im Büro. Für die Einrichtung im Homeoffice stellt mod den Mitarbeitern die benötigten eigenen Endgeräte, die sicher ins Unternehmensnetzwerk eingebunden werden. Da die Telefonie schon lange online funktioniert und auch Daten und Arbeitsergebnisse nicht mehr lokal, sondern zentral gespeichert werden, ist der Übergang zwischen Office und Homeoffice jederzeit nahtlos möglich.

Zurzeit wird all das bereits von den Mitarbeitern bei mod umgesetzt, ohne dass es dazu Vorgaben gegeben hätte. Die Vision der Geschäftsführung ist es, dies auch in Zukunft so fortzusetzen. Sie glaubt daran, dass die Entwicklung positiv für die Mitarbeiter und das Unternehmen ist. „Wer agil ist und offen für Neues, wird auf sich schnell ändernde Anforderungen problemlos reagieren können,“ meint Torsten Otto.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels tragen moderne Arbeitskonzepte dazu bei, dass Unternehmen als attraktive Arbeitgeber für junge Menschen wahrgenommen werden. Zudem erhöht sich damit das Einzugsgebiet für potenzielle Mitarbeiter – wer nicht mehr täglich ins Büro pendeln muss, nimmt wahrscheinlich auch etwas längere Anfahrtswege in Kauf.
 

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, sagen Sie es weiter!