28. Mai 2019

In 5 Schritten zum erfolgreichen Windows 10 Rollout

Das neue Betriebssystem von Microsoft erfreut sich zunehmender Popularität bei Unternehmen weltweit. Folglich werden Strategien benötigt, um einfach, schnell und kosteneffizient umzusteigen. Sicherheitsupdates für den Vorgänger Windows 7 gibt es schließlich nur noch bis zum 14. Januar 2020.

Ein Upgrade auf Windows 10 am heimischen PC ist relativ schnell erledigt. Bei Unternehmen mit mehreren hundert oder tausend IT-Arbeitsplätzen an verteilten Standorten ist dieser vermeintliche Vorgang eine weitaus anspruchsvollere Aufgabe. Wie sollten IT-Verantwortliche also am besten vorgehen? mod IT Services weiß aus einschlägiger Erfahrung, wie das geht:

  1. Aufwandsabschätzung und Rolloutplan

Für eine reibungslose Migration muss zunächst der Zeitaufwand prognostiziert werden. Bei Großprojekten können sich durch individuelle Wünsche zusätzliche Anforderungen ergeben, etwa weil noch weitere Software installiert werden sollen. Mit einem ganzheitlichen Konzept und logistischer Planung lässt sich sicherstellen, dass Applikationen und Geräte problemlos mit dem neuen System funktionieren und das keine Daten der Endanwender mit dem Rollout verloren gehen. Im Rolloutplan wird auch festgehalten, wann die Mitarbeiter informiert werden, wann welche Geräte „betankt“ werden und wie die anschließende Kontrolle ablaufen wird.

  1. Inventarisierung der Hard- und Software

Wer bestehende Desktop-PC‘s oder Tablets auf Windows 10 migrieren will, muss zunächst prüfen, ob die vorhandene Hardware für das neue Betriebssystem überhaupt leistungsstark genug ist. Mit speziellen Programmen lässt sich feststellen, ob vorher noch Systeme ausgetauscht oder aktualisiert werden müssen. Im Anschluss daran ist es notwendig, auch sämtliche im Unternehmen installierte Software zu inventarisieren. Hier empfiehlt es sich eine leistungsstarke Client-Management-Lösung mit Inventarisierungsfunktion einzusetzen, um einen Überblick darüber zu erhalten, welcher Anwender welche Applikationen im Einsatz hat.

  1. Kleines Rollout mit Pilotgruppe

Bevor das Microsoft OS auf mehrere hundert oder tausend Rechner ausgerollt wird, muss das zuvor entwickelte Konzept in einer kleinen Gruppe von Anwendern getestet werden. Ist der Rolloutplan praktikabel? Lassen sich unterschiedlichen Anwendungs- und Nutzungsprofile wieder starten? Haben alle IT-Arbeitsplätze ihre individuellen Applikationen wieder an Bord? Hier gilt es dann: Testen, Evaluieren und für den großen Rollout vorbereiten.

  1. Zentrale Softwareverteilung

Nach erfolgreichem Testlauf kann die Migration im großen Stil beginnen. Unternehmen entscheiden sich häufig für eine saubere Neuinstallation, statt die Systeme einzeln zu aktualisieren. Eine möglichst homogene IT-Landschaft erleichtert die IT-Sicherheit. Mit der IT-Arbeitsplatz-Management-Software kann das neue Betriebssystem und bei Bedarf weitere Programme automatisiert aufgespielt werden. Auf Wunsch der Unternehmen können sich die Mitarbeiter z. B. den Zeitpunkt für die Neuinstallation selbst aussuchen. Gerade in einem produzierenden Unternehmen mit vielen Maschinen ist das besonders wichtig. Nun wird Windows 10 Bereich für Bereich auf die Computer der Mitarbeiter ausgerollt.

  1. Qualitätssicherung durch „Floorwalker“ beim Anwender vor Ort

Eine abschließende Qualitätssicherung erfolgt durch  technisch erfahrene Mitarbeiter, die direkt nach der Umstellung am Arbeitsplatz  den Status der Umstellung überprüfen und vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im späteren Verlauf bietet ein Ticketing-Support oder die Inanspruchnahme eines ServiceDesk die Plattform der zentralen Anlaufstelle für eventuell aufkommende Problemfälle im laufenden Betrieb.

Die Aktualisierung auf ein neues Betriebssystem ist auch bei mittleren und großen Firmen keine alltägliche Sache. Daher vertrauen die meisten Unternehmen bei der Planung und Durchführung eines Migrationsprojekts auf professionelle Unterstützung. Erfahrung, umfängliches Fachwissen und ein individueller und automatisierter Projektplan (Rolloutplan) ermöglicht auch bei einer Vielzahl von Geräten eine verlässliche Migration in vorgesehener Zeitschiene, im realistisch kalkulierten Budget und in guter Qualität.

Bildquelle: © unsplash.com

 

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