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Interview – Die IT im Mittelstand hat echtes Potenzial

 

Guido Meyer war mehrere Jahre als Projekt- und später als IT-Leiter in einem mittelständischen Unternehmen tätig. Dann entschloss er sich, die Seite zu wechseln. Bei mod IT Services sind seine Schwerpunkte das Design, die Implementierung, Migration und Administration von Netzwerkdiensten, Serversystemen und virtuellen Umgebungen. In unserem Team helfen seine Erfahrungen, die spezifischen Anforderungen von mittelständischen Unternehmen noch besser zu verstehen. Darum haben wir bei Guido Meyer nachgefragt.

Gibt ist in der IT eines mittelständischen Unternehmens eigentlich typische Probleme?
Natürlich sind die Ausgangsvoraussetzungen von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Aber tatsächlich finden sich bestimmte Merkmale, die fast immer gleich sind.

Welche sind das?
Oft gibt es Diskrepanzen zwischen dem Wachstum des Unternehmens und seiner IT. Die vorhandenen Infrastrukturen halten selten mit, wenn sich die Organisation vergrößert oder verändert. Oftmals muss weiterhin mit den gleichen Ressourcen gearbeitet werden, weil die IT schlichtweg stiefmütterlich behandelt wird. Die Überlastung folgt dann sehr schnell.

Was hat das für Konsequenzen für eine IT-Abteilung?
In vielen Fällen ist die IT mit zusätzlichen Anfragen der Mitarbeiter und dem Support gebunden. Die Pflege der Systeme und der reibungslose Betrieb bleiben da irgendwann auf der Strecke. Außerdem fehlt die Zeit für langfristige Strategien.

Wie kann man Abhilfe schaffen?
Wo die eigenen IT-Infrastrukturen nicht in gewissen Abständen überdacht werden, betreibt die IT lediglich die bloße Verwaltung ihrer Maschinen. In mittelständischen Unternehmen steckt aber gerade hier viel Potenzial, die Kosten zu senken und Prozesse zu optimieren. Mit den richtigen Lösungen kann man hier erstaunliche Ergebnisse erzielen.

Wie kann das zum Beispiel aussehen?
Nehmen Sie zum Beispiel ein Unternehmen, das seine IT mit 20 Hardware-Servern betreibt. Die Systeme müssen regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Auch die Sicherheitsmaßnahmen und das User-Management sollten kontinuierlich überwacht werden. Da kann man schnell den Überblick verlieren und Störungen sind vorprogrammiert. Mit einer Lösung zur Desktop-Virtualisierung wird nur noch ein einziger Hardware-Server benötigt. Das spart nicht nur viel Aufwand, sondern schlägt sich auch in den Energiekosten nieder. Nutzt man auf Anwenderseite dann noch Thin Clients statt herkömmlicher Desktop-PC, wird die IT-Infrastruktur viel flexibler und effizienter.

Was hat Sie bewogen, von der IT-Leitung zur IT-Beratung zu wechseln?
In der IT-Beratung gibt es spannende Aufgaben, wenn neue Systeme zum Einsatz kommen und man aktiv an Veränderungen mitwirken kann. Dieser Aspekt, der mich schon immer sehr gereizt hat, ist in einer IT-Abteilung leider zeitlich begrenzt.

Und warum war mod IT Services Ihre Wahl?
Hier habe ich mich wiedergefunden, weil sich mod IT Services als ehemalige IT-Abteilung das Verständnis für den Mittelstand bewahrt hat und dies auch aktiv umsetzt. In unserer IT-Beratung liegt die Herausforderung immer wieder darin, die Anforderungen der Kunden genau zu verstehen und deren Wünsche zielgerichtet umzusetzen. Hier befasse ich mich mit der ganzheitlichen Betrachtung eines Unternehmens und kann gemeinsam mit erfahrenen Kollegen die richtigen Lösungen entwickeln und umsetzen.

Haben auch Sie Fragen an Guido Meyer? Dann senden Sie einfach eine E-Mail an guido-meyer-antwortet@it-mod.de oder rufen Sie ihn an. Mehr erfahren Sie hier: it-mod.de/guido-meyer

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