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Mehrwerte im Blick? – IT-Service-Kosten

Noch immer sehen viele Unternehmen ihre IT-Abteilung vor allem als den Erzeuger von Kosten. Schon längst sind IT-Infrastrukturen und die damit verbundenen Services eine Selbstverständlichkeit geworden. IT wird als Werkzeug gesehen, das für die Geschäftsprozesse unverzichtbar ist. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, die Kosten kontinuierlich im Auge zu behalten.

Die Entwicklungen zeigen, dass IT-Services immer komplexer werden. Das reibungslose Zusammenspiel von Hardware und Software, mit dem sich IT-Mitarbeiter früher auseinandersetzen mussten, hat sich erheblich verlagert. Heute gilt es, Infrastrukturen und Services zu organisieren und zu orchestrieren. Dabei stehen nicht nur Leistung und Flexibilität, sondern auch die Wirtschaftlichkeit im Fokus. „Die Kosten der IT rücken immer meist dann ins Blickfeld, wenn neue Investitionen oder Umstrukturierungen geplant sind“, erklärt Mathias Rohbeck, Teamleiter Cloud bei mod IT Services. „Wo tatsächlich schon im laufenden Betrieb konkrete Kostentreiber zu finden sind, bleibt jedoch meist offen.“ Um die IT-Kosten regelmäßig zu erfassen und zu bewerten, fehlt oftmals das Bewusstsein für den Wertbeitrag, den die IT tatsächlich leisten kann. So lassen sich durch die Prüfung von Lizenzen und ihre Optimierung immer wieder Einsparpotenziale erkennen. Interessante Möglichkeiten liegen auch im Betrieb von Servern. Nicht nur durch die Virtualisierung können Hardware-, Betriebs- sowie Energiekosten reduziert und die flexible Verfügbarkeit von Server-Leistungen erhöht werden; wesentliche Potenziale zur Kostenreduzierung ergeben sich vor allem durch die Automatisierung von Datacenter-Prozessen, wie zum Beispiel bei der Erstellung, Überwachung und Bereitstellung von Ressourcen.

„In den meisten Fällen sind es nicht einzelne Services oder bestimmte Applikationen, die Kosten verursachen, sondern der Zusammenhang, in dem sie genutzt werden“, erklärt Mathias Rohbeck. „Überraschenderweise sind oftmals die Aufwände für den Applikationssupport oder zu hohe Verfügbarkeitsanforderungen die wesentlichen Kostentreiber.“

Hier zeigt das Beispiel eines großen Maschinenbauunternehmens, wie groß das Missverhältnis beim effizienten IT-Betrieb sein kann. In der Untersuchung zeigte sich, dass die IT-Kosten in der Vertriebsabteilung am höchsten waren. Im Bereich der Forschung und Entwicklung, der eigentlich als Innovationstreiber galt, lagen die Kosten im relativen Vergleich am niedrigsten. In der Schlussfolgerung wurden die IT-Investitionen grundlegend verändert.

Die Herausforderung liegt also darin, die IT-Kosten im Kontext der Prozesse zu betrachten, in dem sie erzeugt werden. Darüber hinaus zählt auch das Ergebnis, also der Wertbeitrag, den sie leisten können. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Kosten regelmäßig überprüft werden. Dies kann durch ein Service Cost Monitoring realisiert werden. Die Spezialisten von mod IT Services untersuchen dazu in regelmäßigen Intervallen das Verhältnis von Leistung, Ergebnis und Kosten der erbrachten IT-Services.

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