23. Oktober 2018

Service Katalog mit Amazon-Feeling

Projektleiter Christian Zarske über die erfolgreiche Implementierung eines dynamischen Service Katalogs für Salzgitter Flachstahl.

Salzgitter AG gehört zu den größten europäischen Stahlkonzernen und ist der weltweite Marktführer im Bereich Großrohre. Deren größte Tochter ist die Salzgitter Flachstahl GmbH, die unter anderem namhafte Fahrzeughersteller beliefert. Im Zuge des Strategieprojektes „Smart IT 2021“ setzte das etwa 6.500 Mitarbeiter starke Unternehmen vor etwa einem Jahr auf die Einführung eines modernen IT Service Managements. Dadurch sollten schwerfällige und papierlastige Verwaltungsprozesse stark vereinfacht und beschleunigt werden. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Implementierung eines neuen Service Katalogs.

Die Aufgabe wurde mod IT Services anvertraut, nachdem wir Salzgitter Flachstahl bei einer Roadshow durch konkrete Lösungsvorschläge und unserer kundennahen Arbeitsweise überzeugen konnten. Ich leitete das Projekt auf Seiten von mod.

Den Endanwender im Blick

Das Ziel hieß: Eine zentrale Plattform zu schaffen, die einen Großteil der Papierprozesse im Bereich der Verwaltung digitalisiert. Beispielsweise sollten Bestellvorgänge für Soft- und Hardware möglichst unkompliziert vonstattengehen. Dabei war es auch wichtig, dass die Plattform sich in Sachen Bedienung und Features dynamisch an die Anforderungen des Endanwenders anpasst.

Startseite des neuen Service Katalogs für Salzgitter Flachstahl

Durch unsere lange Partnerschaft mit dem Hersteller Matrix42 wussten wir, dass der Matrix42 Service Catalogue ideal zu diesen Zielsetzungen passte. Zum einen ist es eine integrierte Lösung mit vielfältigen flexiblen Anbindungsmöglichkeiten auch für Services, die über Bestellprozesse hinausgehen. So kann beispielsweise die Softwareverteilung, das Lizenz-Management, das Access Management oder das Request Management nahtlos angekoppelt werden.

Paket-Bestellung: Per Mausklick erledigt

Zudem ist es von Haus aus sehr endanwenderfreundlich designt. Der Benutzer braucht in den allermeisten Fällen keine Anleitung, um damit arbeiten zu können. Die gewünschten Items auszusuchen und zu bestellen funktioniert praktisch genauso einfach und intuitiv wie bei Amazon. Darüber hinaus ist der gesamte Bestellprozess sehr transparent. Benutzer können sich leicht selber darüber informieren, wo die Items sich gerade befinden, was im Moment genau passiert und welche Kosten verursacht werden. Durch den Self-Service-Ansatz bleiben auf allen Seiten zeitraubende Anfragen und Telefonate erspart.

Flexibles, zukunftsfähiges Fundament

Die Umsetzung dauerte vom Proof of Concept über die Einrichtung einer Testumgebung bis zum Go-Live etwa ein Jahr. Heute werden etwa zweihundert Services über die Plattform bezogen, unter anderem Soft- und Hardwarepakete, Lizenzfreigaben und die Arbeitsplatz-Ausstattung für neue Mitarbeiter. Der Kunde ist sichtlich zufrieden: „Wir reduzieren Aufwand und Kosten, werden schneller mit unseren Prozessen und schaffen vor allem Transparenz, sowohl im Bestellprozess als auch bei den Kosten“, resümiert Anwar Malik, Leiter der Abteilung Zentrale IT bei Salzgitter Flachstahl, in der Mitarbeiterzeitung Stahlzeit.

Der gesamte Bestellprozess wird dank dem Service Katalog transparent

Für uns hört die Arbeit damit erfreulicherweise nicht auf. Momentan arbeiten wir an mehreren Dutzende neuen Punkten mit dem Kunden. Dazu gehört beispielsweise die Ausarbeitung von Onboarding-Services, die in den Service Katalog integriert werden sollen. Auch hier zeigt sich der Vorteil der Flexibilität der Lösung von Matrix42. Der Katalog kann jederzeit auf die aktuellen Anforderungen im Unternehmen angepasst werden — die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Das gibt dem Kunden natürlich auch ein Stück Sicherheit, denn so ist er stets gut für die Zukunft gerüstet.


Teaserbild Quelle: matrix42.com

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, sagen Sie es weiter!
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...


Kommentarrichtlinien
Wenn Sie Kommentare auf dem Angebot hinterlassen, werden Daten wie bspw. IP-Adressen gespeichert. Dies geschieht zur Sicherheit der Anbieterin für den Fall, dass jemand im Bereich „Comments“ rechtlich unzulässige bzw. strafbare Inhalte hinterlässt (bspw. Beleidigungen etc.). Da die Anbieterin hier selbst in Anspruch genommen werden kann, ist sie an der Identität des Nutzers interessiert.

LESEN SIE AUCH

AKTUELLE ARTIKEL

Teamleitung PENTESTING m/w/d

  Wer kann sich heute sicher sein, sicher zu sein ? Mit der Durchführung von Pentests Schwachstellen aufzeigen, Sicherheitslücken schließen und mit einzuleitenden Maßnahmen IT-Infrastrukturen vor Angriffen schützen, ist der verantwortungsvolle Job dieses aufzubauenden Teams. […]

mehr
Pentesting: Die Kunst, Hackern einen Schritt voraus zu sein mehr
IT Servicedesk Agent m/w/d mehr