Microsoft Power BI

25. September 2018

Von Daten zu Insights

https://www.youtube.com/user/mspowerbi/

Mit Power BI können Unternehmen ihre Businessdaten sinnvoll visualisieren und schnell an wichtige Kennzahlen gelangen. Voraussetzung dafür ist allerdings das richtige Know-how.

In einem unserer letzten Beiträge hat Torsten Otto, Sprecher der Geschäftsleitung von mod IT Services, erklärt, warum das Thema Enterprise Service Management (ESM) heute bei Geschäftsführern hoch im Kurs steht. Gut umgesetztes ESM macht Unternehmen transparenter und effizienter. Dafür sorgt unter anderem ein konsequentes, kennzahlengesteuertes Reporting aus allen Fachabteilungen, das die Unternehmensprozesse messbar macht. Auf eben diesen wichtigen Aspekt möchte ich hier nun etwas näher eingehen. Im Fokus dabei: das Business Intelligence Tool Power BI von Microsoft.

Alles Wichtige auf einem Dashboard

Power BI ist eines der jüngsten Microsoft-Produkte für den Businesseinsatz. Erst im Jahr 2014 erschienen, konnte es sich nicht zuletzt durch die nahtlose Integration mit Office 365 schnell auf dem Business-Intelligence-Markt etablieren. Seit 2016 nutzen wir es auch intern bei mod IT Services — mit Ergebnissen, die sich buchstäblich sehen lassen.

So können wir im Controlling und Business Development mit Power BI alle relevanten KPIs visualisiert auf ein Dashboard bringen und haben die gesamte Unternehmensperformance im Blick. Durch die vielen Möglichkeiten zur Visualisierung werden Performance-Schwachstellen leicht sichtbar und wir bekommen damit die nötige faktische Grundlage, um in jenen Bereichen nachzubessern. Generell kann für jede beliebige Hierarchieebene im Unternehmen ein auf sie zugeschnittenes Dashboard erstellt werden. Der Zugriff darauf ist dabei auch jederzeit von unterwegs via Smartphone oder Tablet möglich. Auch angenehm: die neuesten Daten lassen sich bei Bedarf automatisiert in vorbestimmten Intervallen einspielen. Zudem können grafisch ansprechende und einfach verständliche, je nach Anforderung aber auch sehr detaillierte Reports erstellt werden — das verringert hinterher deutlich den Erklärungsbedarf seitens der Konsumenten.

Ohne Fachwissen geht’s nicht

Dies ist nur ein kleiner Auszug von den Dingen, die wir intern mit Power BI machen. Überhaupt ist es praktisch unmöglich, die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten des Tools aufzuzählen, denn welche Kennzahlen genau man im Endeffekt auf dem Dashboard seitens der Konsumenten zu sehen bekommt, hängt direkt davon ab, mit welchen Daten es gefüttert wird. Es gibt da praktisch keine Grenzen.

Beispielaufbau eines Power BI-Dashboards. Quelle: https://www.youtube.com/user/mspowerbi/

Und hier wären wir beim „Haken“: Datensätze sinnvoll an Power BI anzubinden, ist eine komplexe Angelegenheit, die Einiges an technischem Fachwissen erfordert. Eine Herausforderung für sich ist bereits die Vorbereitung der Rohdaten. Wenn die Rohdaten in einer On-Premise-Umgebung vorliegen, ist außerdem die Einrichtung eines speziellen Gateways nötig, um dem Tool Zugriff auf sie zu verschaffen. Nicht weit kommt man beispielsweise auch ohne fortgeschrittenen Kenntnisse der Formel- und Abfragesprache DAX.

Wie wir nach der Implementierung von Power BI gemerkt haben, machen die Vorteile im Betrieb den initialen Aufwand mehr als wett. Wir konnten das große Versprechen von Power BI in der Praxis verwirklichen: aus Daten echte Einsichten — Insights — zu generieren. Unsere mehrjährige interne Erfahrung mit diesem Tool geben wir gerne auch an unsere Kunden weiter. Damit profitieren Sie auch gleichzeitig von unserer Expertise in den Bereichen IT Service Automation und Lifecycle Management.

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